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Das 29. Internationale FIAT 2300S Coupé IG-Treffen fand vom 03.- 06. September 2020 im Süden Deutschlands statt und wurde erneut vom erfahrenen Orga-Team Runwalt und Agnes betreut! Vielen Dank an beide für das schöne Programm und das tolle Sonnenwetter, und das Ganze unter erschwerten Corona-Bedingungen, die ja eine Verlegung unseres Treffens vom üblichen Mai-Wochenende auf den September - und damit eine teilweise Neu-Organisation erforderlich machten. Bravourös gelöst!

Am Donnerstag den 3.9. reisten die meisten ins Landhotel Weißer Hahn in Wemding an, der Unterzeichner leider nicht, so dass Dieter und ich das Abendessen in der „Trattoria Da Francesco“ leider verpasst haben.

Am Freitag Morgen ging's dann wirklich mit unseren Autos los, und auch Dieter und ich sind rechtzeitig zum Frühstück eingetroffen, da wir bereits morgens um vier mit der 2300 Limousine über leere Autobahnen losgebraust sind.






Vom Hotel aus ging's zum Schloss Harburg/Schwaben, einer prächtigen Burganlage, die mindestens in die Stauferzeit zurückreicht und 1150 erstmalig urkundlich erwähnt wurde.

Übers obere Keseltal fanden wir uns zum Mittagessen im Schlössle Finningen ein, einem ehemaligen Wasserschloss, das eine wechselvolle Geschichte seit dem 15. Jahrhundert aufweist, gegründet wurde vom Kloster Sankt Ulrich und Afra in Augsburg und heute in Privatbesitz der Wirtsleute ist. Den Wassergraben sucht man allerdings vergebens, der wurde irgendwann eingeebnet.

Die schönen Berlinas, Fiats von Christoph und mir .......

.... und Alfa 2600 von Stefan!

Nach dem leckeren Essen ging's weiter zum "Kirchle" von Trugenhofen, der katholischen St. Georg Kirche, die das Ortsbild vom Ortsteil Dischingen prägt. Das Gotteshaus aus dem späten 18. Jahrhundert wurde 2013 liebevoll restauriert und erscheint heute licht und hell.





Die nächste Etappe führte uns zur Burg Katzenstein, wo wir standesgemäß vom Burgfräulein Sonja empfangen wurden.

Schon im 8. Jahrhundert gab es hier einen Wehrturm, als Burg Cazzenstein wurde sie erstmals 1095 erwähnt. Die Burg ist seit Mitte des 20. Jahrhundert in wechselndem Privatbesitz, nachdem sie zuvor rund 100 Jahre leer stand. 








Runwalt bedankt sich für die sonnige Unterstützung von oben!

Am Samstag genossen wir eine kurze Fahrt mit der historischen Schienenbus-Schmalspurbahn von 1962, die unser Organisator des zeitgleichen Starts der Serienproduktion unseres 2300 Coupé ausgewählt hat. Versprochen war eigentlich, dass Runwalt den Zugführer macht (und vielleicht dabei singt??), aber er überließ das Fahren doch lieber dem erfahrenen Lokführer des Museumsvereins.










Corona allenthalben......

Frank war mit seinem schönen S Coupé der zweiten Serie zum ersten Mal dabei, da musste gleich alles genauestens inspiziert werden. Das Auto bekam auch problemlos seine IG-Plakette in Form eines Luftfilteraufklebers verpasst.

Von dort aus ging's kurz den Berg hinauf zur beeindruckenden Klosteranlage Neresheim. Die Abtei Neresheim ist ein Benediktinerkloster, das neben Gottesdiensten in der Abteikirche zahlreiche Kurse und Seminare (in Nicht-Corona-Zeiten) anbietet.









Das IG-Ratespiel: wer issen das??

Danach hatten wir eine ereignisreiche Einfahrt in die eigentlich für Fahrzeuge gesperrte Nördlinger Altstadt. Dort gab es nämlich auf der geplanten Einfahrtsstraße ein Vollsperrung, so dass unsere (natürlich zufällig entstandene) Kolonne diverse Umwege nehmen musste und dabei durch die Ampelanlagen auseinandergerissen wurde. Wie durch ein Wunder haben trotzdem alle den für uns abgesperrten Parkbereich am Marktplatz erreicht. Leider kennen die Nördlinger das Schild für absolutes Halteverbot nicht, so dass wir unsere Fahrzeuge nicht geschlossen vor der historischen Kulisse präsentieren konnten, da sich einige moderne Fahrzeuge einfach auf unsere Parkplätze gestellt hatten! Sowas! Aber vielleicht war ja deren Fahrzeugelektronik defekt und sie sind dort liegen geblieben. Schade, aber zu verschmerzen.

Vorher

































und

nachher! Beeindruckend!







Dann gab's erst italienische Mittagessen und danach eine kompetente Stadtführung, die den einen oder anderen an seine körperlichen (oder geistigen) Grenzen brachte.........

...............wohingegen andere in Gesundheit badeten!

Unterwegs waren wir irgendwann noch an einem Freizeitsee, weil Jens unbedingt schwimmen wollte, aber er hat es dann doch bei den nassen Füßen belassen.

Ist unsere schlanke Truppe nicht traumhaft attraktiv?

Fast hätte ichs vergessen, unsere Autos hatten wir natürlich auch noch dabei!

















Chris als FIAT-Superman war natürlich ein Highlight unseres Zusammentreffens: jeden halben Tag in einem neuen FIAT-Shirt!

Aber der eigentliche Star ist unsere bella macchina!

Zurück im Hotel konnten wir dann unseren üblichen "Clubabend" coronagerecht im schönen Hotelgarten feiern. Und das war ein Ding: Zu unserer Überraschung zückte nach dem leckeren Abendessen unser Südtiroler Freund Toni seine Quetschkommode und servierte uns zum Nachtisch ein lustiges und schwungvolles Südtiroler Musik- und Gute-Laune-Programm, das uns zum Schunkeln und Mitsingen aufforderte und manche, wie zum Beispiel Hans-Dieter (kurz: HD) geradezu in Ekstase versetzte. Ein krönender Abschluss unseres Treffens, danke Toni!

Einen Abstecher in Runwalts Jugendjahre haben wir auch noch so nebenbei gemacht, er zeigte uns den Ort, von dem aus er immer mit dem Fahrrad zur Disko fuhr --  vielleicht habe ich da auch etwas falsch verstanden.

Jedenfalls ging er sicher täglich in die kleine Kapelle zum Morgen- und Abendgebet!

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass alle Fiats während des Treffens keinerlei technischen Probleme hatten, die Motorhauben wurden nur zur Besichtigung geöffnet. Tom hat sonst eigentlich keine Kontaktschwierigkeiten, und da er alleine reiste hatte er auch keine Nagelfeile dabei um Kontaktschwierigkeiten seines Montreal zu beheben. Zum Glück hatte jemand eine altmodische Kontaktfeile parat und der Monti konne sich noch ins Ziel retten. Leider hat es dann Christoph mit der zweiten 2300er Berlina auf seiner Weiterreise in der Region erwischt, ein Keilriemen ist gerissen und zwar der von Wasserpumpe und Lichtmaschine. Schade dass das nicht während des Treffens passiert ist, denn sowas habe ich immer im Kofferraum. So hat's für Christoph ein paar Tage gedauert, bis der neue Riemen beschafft war. Soll ich in dem Zusammenhang auch noch Probleme bei einem Oldtimer-Fremdfabrikat erwähnen, Stichwort Lichtmaschine? Nein, traue ich mich nicht, hat auch offensichtlich niemand auf ein Foto gebannt......     

Ein paar Skurrilitäten kann ich mir doch nicht verkneifen.....



Dieter, Hartmut, Runwalt und Ralf mögen mir verzeihen......














na, wer hat die dicksten Hupen??

Luigis Nasenform ist noch gut zu erkennen!

Ja und der Sonntag war dann der Tag der Verabschiedung und Rückreise. Im nächsten Jahr wird es kein offizielles Jahrestreffen geben, da einige Mitglieder unserer IG zu dieser Zeit zum großen Welttreffen in Turin anlässlich 60 Jahr Fiat 2300 Coupé anreisen werden. Aber ich bin sicher, dass wir auch in 2021 ein paar spontane regionale Zusammenkünfte hinbekommen werden, Jens hat da sowas fallen lassen........ 

Ansonsten spätestens in 2022, hoffentlich alle gesund und munter mit fitten Autos, wie immer!  


Rainer