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Schönes Wetter hatten die Organisatoren Hartmut und Hans-Dieter uns versprochen, mit Sonne ab Samstag 9 Uhr. So ganz hat es nicht geklappt, denn sie Sonne kam erst ab 11 Uhr zum Vorschein und nur für 20 Minuten. Aber für die Sonnenscheindauer hatte ja auch keiner garantiert. Und dennoch: wieder ein gelungenes Treffen! Diesmal darf ich ja selbst loben, da ich dieses Jahr von der Organisation freigestellt war und Hans-Dieter und Hartmut alles perfekt im Griff hatten. Vielen Dank im Namen aller dafür!

Die paar Regentropfen, die am Anfahrtstag, dem Freitag fielen, waren eigentlich nicht so schlimm, verhinderten jedoch, dass Hartmut mit dem Michelotti 2300 S Coupé kam, denn der Scheibenwischermotor machte ein paar Probleme. Kein Wunder, denn wahrscheinlich hat das Auto noch nie Regen gesehen und der Wischermotor ist seit 1966 nicht gelaufen.

Übler waren schon die Staus, in die Hans-Dieter, Dieter und ich mit unseren zwei Autos kamen. Wir hatten sooo viele Staus, dass sogar Thomas vor uns bei Hartmut in Soest war, von wo wir nach der Stärkung durch den phänomenalen Espresso und den von Annette gebackenen Kuchen (sorry Annette, dass wir den restlichen Kuchen nicht abgedeckt hatten) dann mit vier Oldies (2 x S Coupé, Cabrio und Thomas‘ Alfa Montreal) nach Bad Arolsen stochten.

Dort erwarteten uns schon Günter, Bernd, Uschi und Hugo und unser Toyota-Werkstattwagen-Team Margrit und Gottfried (wie wär’s mal mit einem FIAT 900, der würde doch besser passen, oder??). Nach einem sensationellen Spargel-Abendessen hatte uns das Hotelteam, wahrscheinlich eingedenk unserer morgigen Fahrt, noch vor Mitternacht ins Bett komplimentiert, jedoch erst, als Xaver endlich seinen am selben Tag gekauften X1/9 von Linz (am Rhein) bis Bad Arolsen getrieben hatte, denn unter 5.000 Touren lief er nicht richtig, der Fiat. 

Wirklich gesehen hatten wir Xaver aber erst beim Frühstück am Samstag.

Hugo und Uschi waren zum ersten Mal dabei, sie hatten letztes Jahr Thomas‘ Coupé gekauft, weshalb der Arme jetzt Montreal fahren muss.



Hugo sieht glücklich aus, mit seiner Neuerwerbung auf extrabreiten Dino-Felgen.

Na ja, passt ja irgendwie auch zu Tom, so ein Fremdfabrikat....


Gottfried hat gleich mal den Motorraum ausspioniert, ob der 8-Zylinder-Motor nicht vielleicht doch ins S Coupé...... Schließlich ist sein Schweizer Auto noch nicht fertig (das „immer“ spare ich mir, habt ihrs gemerkt?) und ein bisschen mehr oder weniger Arbeit macht doch den Kohl nicht fett.







Trotz Streicheleinheiten.......

Am Samstag stand die Ausfahrt an die Eder-Talsperre an, zuvor jedoch Günters Aufruf zum Frühsport, dem die meisten männlichen Teilnehmer Folge leisteten. Wir sollten doch mal für einen Satz Zündkerzen mit dem richtigen Wärmewert zusammenlegen....

Agnes und Runwalt hatten ihr Coupé noch in letzter Minute fertig bekommen und konnten nun erstmals ihr fertiges - weil neu lackiertes – Auto vorstellen. Runwalt und Hartmut ging es auf der Ausfahrt dann zu langsam voran und Hans-Dieter als Leithammel musste fortan nicht nur jede zweite, sondern jede Geschwindigkeits-
beschränkung ignorieren.  

Ziel unserer Ausfahrt war Schloss Waldeck, wo wir das Privileg hatten, durch die enge Burgauffahrt auf den Innenhof zu fahren und dort unsere Fahrzeuge repräsentativ aufstellen konnten. Hier stieß dann noch Wil aus Holland zu uns, wodurch wir den Status eines internationalen Treffen erreichten (obwohl dazu bereits Xaver und Hugo aus dem Freistaat Bayern ausgereicht hätten).

Ines und Martin führten ihr frisch in Kroatien restauriertes blaues Coupé vor, was bei unseren Spezialisten sofort zu Diskussionen über den richtigen Hupenknopf führte, den wohl Gottfried noch beisteuern will.

Rita und Willy kamen dieses Jahr wieder mit dem schicken FIAT 130 Coupé,  Manfred hat seinem originalen weißen Serie 2-Coupé mal wieder Auslauf gegönnt und so hatten wir 8 S-Coupes, das Cabrio, ein Fiat-Coupé in Miniausführung und ein Fiat-Coupé-Schiff sowie den Montreal auf dem Schlosshof stehen. Ein imposantes Bild!


Die Aussicht vom Schlossrestaurant auf den Edersee ist phantastisch, leider konnten wir das vom Essen und Service dort nicht behaupten. Wer isst schon gerne rohe Spargel, schwarzen Pfannkuchen oder Sardellen auf dem Wiener Schnitzel! Der guten Laune hat das jedoch keinen Abbruch getan. Natürlich haben wir uns bei den Autos so lange verquatscht, dass die Schiffsfahrt auf dem See in Wasser fallen musste, aber zu einer Seilbahn-Tour hat es noch gereicht.

Als wir die statische Belastung der Gondeln ausgiebig getestet hatten (allerdings verzichteten Günter und ich darauf, gemeinsam in eine Gondel zu steigen, so dass Margrit das Risiko mit mir einging) und wir wieder im Schloss ankamen, wollte man uns aber nicht mehr zu Kaffe und Kuchen dort haben.


Also fuhren wir zurück Richtung Arolsen und fanden unterwegs eine Eisdiele mit einem echten Italiener, der uns mit Cappuccino und Riesen-Eisbechern bestens versorgte.Nicht geschafft zum Treffen haben es Dirk und Yorck, die bis zur letzten Minute geschraubt haben, sogar losgefahren sind und dann doch wieder umkehren mussten. Weswegen? Das müssten eigentlich alle S Coupé Fahrer kennen: die Bremse.... Aber Freunde, das nächste Mal nehmt ihr aber dann doch wenigstens den Golf: Peinlich gibts bei uns nicht. 

Abends haben wir dann bestens im Schlossrestaurant Bad Arolsen gespeist und getrunken und sind dann wieder in unser Hotel Luisen-Mühle, wo wir den langen Tag ausklingen ließen. Sonntag morgen schien uns dann tatsächlich die Sonne, und gestärkt durch das gute Hotel-Frühstück verstreuten sich die Teilnehmer für ein Jahr wieder in alle Winde. Hoffentlich sind alle gut nach Hause gekommen, Xaver mit seinen Zündungsproblemen, Hugo mit leuchtender Ladekontrolllampe  und Martin mit eigener Ölquelle unter dem Armaturenbrett!

Allerdings haben wir zuvor bereits ans nächste Jahr gedacht: im Mai 2011 wird das 20. Jubiläumstreffen der Interessengemeinschaft sein und außerdem das 50. Jahr der Produktionsaufnahme der FIAT 2300 S Coupé. Den spontanen Gedanken, dann nach Turin zu fahren ließen wir allerdings wieder fallen, da kaum ein Mitglied die dafür erforderliche Zeit aufbringen könnte. Angedacht ist nun ein Treffen im Raum Freiburg/Schwarzwald/Mulhouse, weiter südlich als diesmal, weil‘s dort wärmer sein soll. Also reserviert Euch schon mal das Wochenende vom 13. – 15. Mai 2011.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen ohne Worte.














Rainer