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Mille Miglia 2001 oder zwei einsame 2300S in Brescia 

Von Peter-David Göhr †

Schon zum zweiten Male stand es auf meiner „Reisewunschliste“, das größte Oldtimerspektakel der Welt, die Mille Miglia. Übernachtung und zentraler Anlaufpunkt sollte ein Hotel in Sirmione mit Strand und allem sonstigen Drum und Dran sein, mit Platz für die lieben Kleinen, Pool (keiner war drinnen, aber es ist einfach gut, einen zu haben!) usw, usw...
Natürlich reist man zu einem solchen Spektakel standesgemäß im 2300 S Coupe, diesmal hoffentlich ohne Lichtausfall vor dem Gotthardtunnel. Da kamen bei mir so die Erinnerungen an meine ersten Gardasee- Campingfahrten in den 70ern mit einem Porsche 356 auf. Der war damals ein echter Gebrauchtwagen und kostete kaum mehr als ein etwas besserer Käfer. Ach ja, heute darf man sich an die damaligen Preise gar nicht erinnern, aber mein erster richtiger Sportwagen kostete damals mit einem Jahr TÜV gerade mal 2300,-- DM. Na ja, der Zustand war auch damals schon entsprechend.

However, es wurde nachts um 2 Uhr in Langen gestartet (wegen unserer Kleinen) und wir trafen dann auch pünktlich um die Mittagsstunden in unserem Hotel in Sirmione ein. La Paül, direkt am See gelegen, mit Liegewiese und Blick auf Desencano. Ein Hotel, gegründet in den Jahren, als auch ich schon das erste Mal am Gardasee war. Ein altes Bild hinter der Rezeption zeugte von diesen Tagen.
Überraschend für uns war die ständige Präsenz von Oldtimern aus aller Herren Länder, vorwiegend natürlich aus Deutschland. Die MILLE MIGLIA ist anscheinend ein derartiger Publikumsmagnet, noch dazu im Mai, der einfach viele das Auto nach der langen Winterpause auf die Straße bringen läßt. Bei einem Rundgang nach Sirmione, vorbei an den obligatorischen riesigen Busparkplätzen mit den üblichen Begleiterscheinungen, konnten wir in fast allen Hotels am Rande der Straße abgestellte Oldies bewundern. Da standen Knutschkugeln neben 300 SLs, der 124 Fiat Club war präsent, ein SSK und späterer Teilnehmer der MILLE MIGLIA in unserem Nachbarhotel und wie konnte es auch anders sein, viele TRs.

Donnerstag, endlich ist es soweit, wir fahren nach Brescia, der „Hauptstadt“ der Mille Miglia,  zur technischen Abnahme der Teilnehmerfahrzeuge. Hier müssen alle Fahrzeuge zunächst auf die Piazza della Vittoria im Stadtzentrum. Um 9.30 Uhr beginnt die Abnahme der Fahrzeuge. Besondere Kennzeichen: große Parkplatznot und dichtes Gedränge. Großer Vorteil: man kommt dicht an die Autos heran, erlebt die stolzen Besitzer, die einen der Startplätze ergattert haben; oder vielmehr aber die VIPs, die einen der begehrten Starterplätze von den Sponsoren geschenkt bekamen. Man kann darüber denken wie man will, zu sehen waren einige VIPs, wenn man nur lange genug ausharrte,  uns‘ Boris, die Fürstin Gloria, Peter Kraus, Jochen Maas, Jacky Ickx und viele andere...  Rund um den Platz die Zelte der Sponsoren: Wer jetzt einige Souvenirs haben will, Plakate, Aufkleber, Tabakpflänzchen(!), kann diese hier umsonst erhaschen, da wird selbst der Abgeklärteste wieder zum Messe-Beuteltier.

Der Innenbereich des Abnahmeplatzes ist für das Fußvolk gesperrt. Nur Fahrer, Teammitglieder und Medienvertreter erhalten Zutritt. Doch auch so ist der Raum recht eng. Andererseits, sooo spannend ist die Abnahme nun auch wieder nicht. Wem es nicht um das Sehen und Gesehenwerden geht, sucht sich lieber ein ruhiges Plätzchen. Mir als echtem Cafe-Schnüffler entging dabei natürlich nicht das einzige in 50 Metern Sichtweite von der technischen Abnahme gelegene Straßencafé. Mit diesem Cafe als permanentem Standpunkt verbrachten wir den Tag bis in die Nachmittagstunden hinein.

Zurück zu den Hauptdarstellern, bei den über 370 startenden Autos geht schnell der Überblick verloren. War das jetzt ein Maserati oder doch ein Ferrari, oder vielleicht ein OSCA oder Siata? Amilcar steht neben Bugatti, Mercedes neben Bentley. Angeblich kann man in den Tageszeitungen am Donnerstag, dem Starttag der Mille Miglia, einen Sonderteil mit der Liste aller Starter erstehen. Dummerweise kennen anscheinend alle diesen „Geheimtip“, jedenfalls konnten wir keine mehr ergattern.

Auf den Nebenstraßen stauen sich derweil die Autos der Teilnehmer und werden von den Teams Meter für Meter näher an den Platz herangeschoben. Wenn dann doch mal einer in dem dichten Zuschauergewusele einen Motor anlässt, dann ist es immer wieder ein Erlebnis und wird mit Beifall belohnt. Hier kann man wirklich nochmal mit der Hand über den Lack des legendären Mercedes mit der Startnummer 722 streichen. Die bei uns so beliebten Schilder „Nur anschauen... usw.“ sucht man hier vergebens. Hier schieben in dichter Menge Hunderte an den Autos vorbei, Mütter mit Kinderwagen, Radfahrer, Rentner, einfach alles was laufen kann, natürlich war auch unsere Kleine mit dabei und der Kinderwagen war zwischenzeitlich mit einem Mille Miglia-Aufkleber versehen. Die nun bessere Straßenlage war eindeutig spürbar. Für die italienischen Momente im Leben sorgte dann noch die Müllabfuhr! In dem engen Gässchen direkt vor der Piazza wurde der Hausmüll abgefahren. Terminänderung? Nein danke. Bei unserer hierzulandigen Regelwut ein undenkbarer Vorgang. Natürlich ließ es sich der Müllfahrer nicht nehmen, seine Hupe zu betätigen und sich entsprechend feiern zu lassen, Italia...

Etliche der Teilnehmer verfahren sich bereits jetzt mangels Ausschilderung in dem Einbahnstraßengewirr auf dem Weg zur Abnahme rund um die Piazza. Schön, diese Preziosen von unserem Café aus in Aktion zu beobachten. Natürlich flanieren jetzt auch wieder viele unbeteiligte Oldtimerbesitzer an uns vorbei. Plötzlich steht direkt vor unserem Café, ich habe zwischenzeitlich mit dem Besitzer über eine Beteiligung verhandelt, ein blaues Fiat 2300 S Coupé, unschwer als das damalige Mielert-Auto erkennbar. Das sind eben die „Momente“, welche immer wieder am Rande des Geschehens ablaufen.

Dann in den frühen Nachmittagstunden, die Schnappschüsse sind im Kasten, Zeit für eine Pause und zurück ins Hotel. Der Abend kann noch lang werden. Schnell noch eine Durchfahrt in dem jetzt noch leeren Startbereich vorbei an der berühmten Startrampe.

Donnerstagabend: Punkt 20.15 Uhr. Das erste Auto rollt von der Startrampe auf der Viale Venezia. Eine perfekt organisierte Maschinerie beginnt zu arbeiten. Ein Feld von über 370 Oldtimern muss über 1600 Kilometer dirigiert werden. Für uns, die wir ein gewisses italienische Chaos als gegeben voraussetzten, eigentlich ein erstaunlicher Vorgang. Zweieinhalb Tage lang haben die Renn-Klassiker Vorfahrt. Rund zwei Stunden dauert es, bis das letzte Auto Brescia verlassen hat.

1927 wurde die Mille Miglia zum ersten Mal ausgetragen. Ein Rennen über tausend Meilen, also knapp 1600 Kilometer von Brescia über die Hauptstadt Rom zurück nach Brescia. Dieses Rennen über öffentliche Straßen war von Anfang an eine Domäne für italienische Fahrer und Autos. Alfa Romeo beherrschte das Geschehen vor dem Krieg, Ferrari nach 1947. Schon damals kannte die Begeisterung der Zuschauer keine Grenzen. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Nach der Wiederbelebung des legendären Rennen 1977 zieht die Mille Miglia storico jedes Jahr Millionen Zuschauer in ihren einzigartigen Bann, fast jedes Jahr werden neue Teilnehmer- und Besucherrekorde aufgestellt.

Entlang der Strecke ist auch schon in den ersten Stunden der Mille die Stimmung auf dem Höhepunkt. Rechtzeitig haben wir für uns und unsere Freunde auf dem Rückweg aus Brescia in Sirmione eine direkt an der Straße gelegen Trattoria mit Plätzen, bilderbuchhafte zwei !!! Meter vom Straßenrand entfernt, aufgetan und einen Tisch reserviert. Einfach ein super Plätzchen. Abends herrschte ein großes Gedränge um die Plätze an den wenigen Tischen, immer wieder die Frage „... Ist der Platz noch frei?“ Unser freundlicher Wirt meinte dazu: „Einige kommen seit 10 Jahren hierher...“.

Pünktlich zum Start in Brescia setzte ein fürchterlicher Platzregen ein, der unseren Tisch halb unter Wasser setzt und uns zwang, uns mit vorgehaltenen Regenschirmen zu behaupten. Jetzt war es um uns herum doch etwas leerer geworden. Irgendwann kam unser Essen und natürlich gegen ½ 9 die ersten Fahrzeuge. Schlagartig stehen Hunderte von Zuschauern am Straßenrand. Jedes der vorbeifahrenden Autos wird bejubelt, egal ob Teilnehmer oder unbeteiligte Trittbrettfahrer mit Ihren Oldtimern. Eine unbeschreibliche Atmosphäre. Rote Ampeln, Stopschilder, Verkehrsregeln? Nichts dergleichen trifft auf die teilnehmenden Teams zu. Sobald ein MILLE MIGLIA-verdächtiges Fahrzeug auftaucht, sperren an der Kreuzung postierte Polizisten die Straße ab. Grünes Licht per Definition. Selbst die Geschwindigkeit wird durch die Polizeipräsenz und natürlich durch die ungleich höhere Zuschauerbegeisterung nur noch erhöht. Autos mit 100, wohlgemerkt in der Ortschaft, gehören da eher zu den langsameren. Je lauter und schneller, um so größer der Jubel der Zuschauer... Und ich meine auch richtigen Jubel, nicht das verhaltene, dezente Klatschen, welches wir maximal bei unseren hiesigen Veranstaltungen erwarten dürfen.

Direkt vor unserem Lokal bleibt ein Lea France liegen. Sofort sammeln sich begeisterte Fans. Ruhig bleiben und den Fehler schnell lokalisieren ist jetzt die Aufgabe des mit einem zweiten Wagen mitfahrenden Serviceteams und das inmitten der aufgeregt schnatternden Zuschauer. Anscheinend gelingt das auch nach kurzer Zeit. Unter Jubel und Beifall der Zuschauer geht es wieder auf die Strecke. Anscheinend war die Reparatur erfolgreich, denn wir sehen den gleichen Wagen zwei Tage später beim Zieleinlauf. Bis tief in die Nacht sitzen wir als Zuschauer in unserer Trattoria (auch hier habe ich wieder über eine Beteiligung verhandelt) bei bestem Essen und gutem Wein . Das Ziel der ersten Etappe liegt in dieser Nacht in der Altstadt von Ferrara, wo die ersten Fahrzeuge gegen 23:50 Uhr erwartet werden.

Ach ja, so nebenbei hatten wir noch einen unserer „Momente“ am Rande der MILLE MIGLIA. Irgendwann im Laufe des Abends kamen wir ins Gespräch mit einem netten Paar am Nachbartisch. Natürlich Oldtimerbesitzer, wie konnte es auch anders sein. Aber der Clou war, diese waren ebenfalls Besitzer eines Fiat 2300 S Coupé, allerdings unrestauriert und nicht fahrbereit. Als ich ihm erzählte, ich sei ebenfalls Besitzer eines solchen Fahrzeugs und dabei mehrmals darauf hinwies, das um die Ecke ein solches stehen würde und wir eben mit diesem gekommen wären, dachte er wohl, ich wollte ihn vera.... Erst im 3. Anlauf ging er um die Ecke... und war echt baff. Wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit für ein derartiges Zusammentreffen?  Dann bekam ich auch die Visitenkarte. Der Besitzer ist Geschäftsführer bei der FIAT-Niederlassung in Landau in der Pfalz.

Freitag: Wohlverdienter Ruhetag für uns. Für die MILLE MIGLIA-Teams die Strecke Ferrara nach Rom mit einer erwarteten Ankunft der Ersten um 21:30 Uhr.

Samstag: In Brescia werden ab 20.50 Uhr die ersten Teilnehmer auf der Viale Venezia zurückerwartet. Für uns gilt es jetzt wieder eine geeignete Position am Straßenrand als Versorgungsbasis zu finden. Wir haben uns entschlossen, wieder eine der beliebten Trattorias am Rande der Strecke, diesmal zwischen Mantua und Brescia, zu suchen.

Auf dem Rückweg von einem Bummel durch die Altstadt von Mantua folgen wir dem roten Pfeil, dem Wahrzeichen der Fahrt. Das simple Symbol stammt übrigens noch aus der Zeit, als die Mille Miglia eines der härtesten Rennen für Sportwagen, GTs und Tourenwagen war. Irgendwo werden wir dann auch fündig, eine schöne Trattoria mit erhöhter Terrasse. Was will man mehr?

Zurück zum Geschehen: Wir hatten für unseren Standpunkt bewusst eine Stelle mit einer langen, einsehbaren Strecke kurz vor einer Ortseinfahrt gewählt. Eine gute Wahl, wie sich zeigen sollte, denn wir konnten die Teams in voller Fahrt erleben, 140 und mehr waren da schon drinnen! Zwischen 1927 und 1957 kämpften die Rennteams um die schnellste Zeit von Brescia nach Rom und zurück. Die Route führt auch heute noch über öffentliche Straßen. Absoluter Höhepunkt der echten MILLE MIGLIA war 1955 das Rennen von Stirling Moss auf dem Mercedes 300 SLR. Er gewinnt mit dem höchsten jemals erzielten Durchschnitt von 157,55 km/h - 1600 km in 10 Stunden, 47 Minuten und 48 Sekunden. Irgendwie sind die heutigen Fahrer für mein Gefühl auch sehr, sehr schnell unterwegs. Immerhin sind die ersten um 6:30 in Rom gestartet und werden gegen 21:00 Uhr in Brescia wieder erwartet. Dazwischen ungefähr 700 km Landstraße, mit zuckelnden Touristenautos und unzähligen LKW.

Ein dichtes Spalier von Menschen zeigt an: Die Mille Miglia kommt. Dann endlich sind die ersten Autos da. Während die Gesichter der Wagenbesatzungen von den Strapazen gezeichnet sind und den Zuschauern nur noch reflexartig zugewunken wird, stehen wir entspannt mit einem kühlen Glas Bier und einer guten Zigarre (Edition: Mille Miglia) am Streckenrand.

Ganz vorn, natürlich nur bezogen auf die Ankunftszeit, fährt ein Bekannter aus dem Allgemeinen Schnauferl Club, Peter Godehardt auf seinem Bentley. Leider nicht mehr entdecken können wir einen weiteren ASC-Clubkameraden, Siegfried Hepp auf seinem 1926er Alfa Rennwagen. In Sirmione, kurz nach dem Start, haben wir ihn noch gesehen, aber vielleicht haben wir ihn nur in der einsetzenden Dunkelheit übersehen. Oder doch ein Ausfall? Die Autos fliegen auch jetzt noch in Dreierreihen nebeneinander an uns vorüber, als würden sie aus einer anderen Zeit stammen. Was ja wohl auch so ist. Verkehrsregeln und andere nichtbeteiligte Fahrzeuge werden lediglich als lästige Behinderung „abgebügelt“. Wahrscheinlich sind die Fahrer auch nur froh, mal die Zündkerzen auf dem langen geraden Stück wieder freizupusten. Ein einmaliges Erlebnis hier am Straßenrand zu stehen. Jedes Auto wird hier bejubelt. Ein stimmungsvoller Ausklang und Höhepunkt unserer Reise zur Mille, auch für uns.

Dann 11 Uhr Nachts, wir machen uns auf den Rückweg ins Hotel. Wir, mein Freund Frank und ich, fahren im Fiat zwangsläufig noch ein Stück auf der MILLE MIGLIA-Strecke. Hin und wieder werden auch wir von „Nachzüglern“ der Mille verblasen. Irgendwie gelingt es uns aber, uns an das Heck eines Porsche Speedsters zu hängen. Das ist bezüglich der Motorleistung, wie gesagt: ein echter Lampredi-Motor beflügelt uns, sicher kein Thema. Nur die Verkehrsregeln gelten für uns schon noch. Irgendwie verfährt sich der Porsche und wir mit ihm. Sofort wird dieser von einem Motorradpolizisten aufgegriffen und wieder auf den rechten Weg gebracht. Wir immer noch dahinter. Jetzt unser persönliches Highlight: Wir werden in Castiglione durch die Stempelkontrolle auf dem Marktplatz einfach mit durchgeschleust. Eigentlich wollten wir das gar nicht, nur die Ordnungskräfte winken uns unerbittlich auf die mit einem blauen Teppich ausgelegte, hell erleuchtete Ortsdurchfahrt. Es geht durch ein Spalier von hunderten jubelnden Zuschauern und vorbei an den aufgebauten Tribünen. Wie müssen sich da erst die echt MILLE MIGLIA-Teams fühlen? Vieleicht ist das auch mit ein Grund, warum so viele an der Mille teilnehmen wollen? Wenn man kein Promi ist und diese Art von Ovation tagtäglich bekommt, hier kann man auch als „Namenloser“ Beifall tanken! Hinter der Tribüne werden uns Schilder „GAS“ „GAS“ von wild fuchtelnden Zuschauern entgegengehalten. Das war’s dann, unser ultimativer italienischer „Moment“.

Und was sagen die Profis dazu? „Es ist das Rennen in Italien schlechthin", sagt Giuliano Canè, der die Mille Miglia storico schon sechsmal gewann, öfter als jeder andere Fahrer in Vergangenheit und Gegenwart. Jacques Ickx - Journalist und Vater des berühmten Rennfahrers Jacky Ickx - fügt hinzu: "Die Mille Miglia ist ein ganzes Leben, das in zwölf Stunden durchlebt wird. Es ist die Quintessenz des Abenteuers und ein Beitrag zur Herausforderung des Unmöglichen. Die Mille Miglia mag ein Ausbund an Torheit sein, ein sportlicher Wahnsinn, aber sie ist immer glorreich und heldenhaft."

In dem Sinne, gönnt sie Euch, die italienischen Momente.

Ach ja, das Auto hat wieder einmal prima durchgehalten..............

Mit besten Grüßen aus Langen