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(Marcus Dieken hat im Oktober 2009 ein 2300 S Coupé der allerletzten Serie von 1968 aus Italien nach Köln auf den eigenen vier Rädern -- nein, fünf Rädern  importiert --- und: er ist angekommen! Die Überquerung der Alpen war schon vor 2000 Jahren nicht ganz leicht und so konnte Marcus auch nicht ganz auf die Hilfe von (nein: nicht Elefanten!) italienischen Vollblutschraubern verzichten.)

Gleich nach unserer Abfahrt bei Pescara stelle ich fest, dass die Kontrollleuchte „Generator“ brennt, der Verkäufer versicherte mir allerdings, dass der Generator ausreichend Strom in die Batterie lädt und ich mir keine Sorgen machen soll.

Dazu war keine Zeit, denn nach 5 Km blieben wir auf der Autobahn stehen - kein Benzin - obwohl die Tankuhr halbvoll zeigt! Nach zwei Stunden und zwei Besuchen der Polizia kommt endlich der Benzinaio mit dem Kanister.

Den defekten Scheibenwischer kann er aber auch nicht reparieren und so fahren wir weiter -  im Regen. Nach 80 km ist dann die Batterie leer! Ohne Licht kommen wir bis Alba Adriatico und übernachten dort.

Am nächsten Morgen finden wir mit Hilfe des Hotelbesitzers eine Werkstatt, dessen grauhaariger Meister uns zwar nicht helfen kann, uns aber seinen Elettrauto empfiehlt. Der findet schnell den Fehler: die Batterie war zu groß und auch nicht gut angeschlossen. Daher ist eine Sicherung der Lichtmaschine durchgebrannt.

Nur 100Km weiter dann die nächste Panne: Ein Reifen platzt!  Zum Glück hatte ich ein rumpelndes Geräusch gehört und war rechtzeitig von der Autobahn bei Ancona abgefahren. Ein Gommista montiert uns vier neue Reifen und wir können gegen Mittag weiterfahren.

Rimini  --  hier läuft's mit 110 km/h

Endlich gutes Wetter, schöne Aussicht auf die Adriaküste und keine Pannen - bis Bologna. Der Motor nimmt kein Gas an, der Vergaser ist verstopft. Mit Mühe kommen wir bis Trento, dann geht nichts mehr. Ein Mechaniker , der uns schon vor Jahren unseren Bertone gewartet hat, stellt fest, dass der Tank sehr verrostet ist und der Benzinfilter völlig verstopft!

Am Brenner Schnee zum Glück nur auf den Alpen.

Auch auf der Inntal-Autobahn reicht halbe Höchstgeschwin-
digkeit.


Außerdem wechselt er die Bremsflüssigkeit weil die Bremse auch nach drei Tritten kaum reagiert. Er schmiert die Antriebswelle und Lenkung, und  stellt die Ventile des Motors ein. Danach läuft das Coupé wie eine Schweizer Uhr. Den Autoreisezug haben wir natürlich nicht erreicht.

Zwischenstopp in Bozen, natürlich nur auf einen Espresso...

Also sind wir bis Köln ohne weitere Zwischenfälle mit eigener Kraft gefahren - 1700Km- Brava macchina!