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von Hans-Dieter Kita

Die Geschichte meiner Fiat 2300 S Coupé-Leidenschaft ist alt; so ca. 36 Jahre. Meinen Führerschein hatte ich  tatsächlich damals schon über ein Jahr und genau genommen war die Zeit sicherlich noch nicht reif für ein SportCoupé in dieser Klasse. Vorausschicken muss ich, dass meine automobilen Anfänge keineswegs mit einem gebrauchten Käfer oder Kadett begann, nein, da war ich wohl schon mit 18 sehr eigenwillig. Gestartet bin ich mit  einem Glas 1004, neu lackiert in blaumetallic, der richtige Beginn, leider technisch nicht auf meiner Wellenlänge.  Als Ersatzteilträger stand nach kurzer Zeit gleich ein zweiter auf dem Hof.  Ging aber trotzdem nicht gut. Nahtlos ging es halt dann weiter mit einem Simca 1000 Coupé, der war schon harmloser, weil halt 1000 Coupé und nicht 1200 S.

Das 2300 S Coupé kam so Anfang 1972 in meine Hemisphäre, vorgefahren von einem Bekannten, Inhaber einer kleiner Hinterhofwerkstatt, Besitzer war ein italienischer Zahnarzt, oder war’s ein Rechtsanwalt, egal , der wollte das herrliche Coupé wohl nicht mehr, aber ich. Unklar ist mir heute noch, wie ich es finanziell angestellt hatte, diesen herrlichen Sportwagen zu kaufen, aber das Foto bestätigt es, ich hatte es irgendwie geschafft, die Dame übrigens war meine stolze Mutter, genau am 15.5.1972.











Rheinland 15.5.1972

Fortsetzung folgt...........

Die einzige Hürde danach war eigentlich nur der TÜV, das zog sich dann doch noch einige Zeit, aber als ich dann wirklich Besitzer dieser für mich unglaublichen Rennmaschine war, da wurde wohl ein unauslöschlicher Virus gesetzt, von dem ich glücklicherweise Jahrzehnte nichts bemerkt hatte. Rennmaschine deshalb, weil es natürlich mit solch einem Auto  unvergessliche Erlebnisse gab. Eins zum Beispiel: Die Fahrt mit einem Duisburger Bauunternehmer zu einer neuen Baustelle Richtung Bonn, der fuhr einen Mercedes Strich 8 in der höchsten Ausbaustufe eines 280E, ich mit dem Coupé. Und auf der Rückfahrt wollten natürlich alle schnell nach Hause, ich auch. Und als wir uns dann wieder in Duisburg trafen; mehrmals verzweifelte er auf der Autobahn hinter mir; er natürlich ein klein wenig später, hatte er wohl dann an seinen 185PS gezweifelt, mein Coupé ging wohl lt. Tacho 230. oder knapp drunter, wer weiß das schon so genau nach so langer Zeit, war aber dann doch ein heißes Gesprächsthema, denn der /8 als 280E war schon in dieser Zeit eine echte Hausnummer und dass ein Fiat sooo schnell sein konnte, war eigentlich für alle unverständlich.

Oder noch ein zweites, da begann aber auch schon der traurige Abschiedsschmerz: Es waren 4 neue Reifen fällig und da 165x 15 nun Massenware in der Zeit der Käfer, Volvos, etc. waren, sollte diese Investition zu schaffen sein, bis mir dann der Tankwart meines Vertrauens die von mir günstig besorgten Reifen nicht verbaute. Wer kannte zu dieser Zeit schon die Reifenkategorie HR, ich nicht, aber damit „spielte“ man dann doch in einer anderen Preisliga, a la Porsche etc. Das Problem mit dem fast immer leeren Tank war eigentlich latent vorhanden und nicht erwähnenswert. Und als dann auch noch eine neue Kupplung fällig war, die ich wohl schon nur noch in Raten abzahlen konnte, war’s vorbei mit der Euphorie. Ich glaube, diese, meine schönste jugendautomotive Zeit ging so 7 Monate, aber unvergessen, wie oben schon erwähnt.

Danach ging es stinksolide mit einem Peugeot 404 weiter, eigentlich nicht erwähnenswert, wenn ich nicht vor einem Jahr mir einen solchen wieder ersteigert hätte; war da vielleicht ein Glas Rotwein zuviel im Spiel?; war aber eine Enttäuschung, wie vor 30 Jahren, stinksolide halt. Interessant wurde es erst wieder, als ich 1978 auf einem Hinterhof in Duisburg-Walsum einen Matra 530 LX (der mit dem Hardtop) sah, der mich so einsam anschaute, wieder so ein völlig aus dem Rahmen fallendes Auto; hatte aber leider eine gebrochene Achswelle. Musste ich aber trotzdem haben und weil der Vorbesitzer schon einen vollen Ordner mit Rechnungen vorweisen konnte, wähnte ich mich auf der absolut sicheren Seite, was Investitionen außer der Achswelle betraf. Total falsch!  Dieser Matra  war so ein tolles Auto, nur eine für mich absolut technische Fehlkonstruktion. Motor/Getriebe Ford 17M, Bremsen passten von Fiat 124, Achswellen leider nur von Matra (die Dinger gingen mehrmals kaputt), die beiden Auspufftöpfe rechts und links brannten permanent aus und die Elektrik war eine ewige Baustelle. Jetzt habe ich zu dem vorhanden Ordner noch einen Neuen und es ist immer wieder spannend, diese reichlichen Investitionen sich nach  30 Jahren wieder vor Augen zu führen. Aber der 530 gab eine tolle Optik vor jeder Disco und  genau aus diesem Grund hab ich den  Matra dann getauscht gegen eine fast neue Kawasaki 650C, der neue Besitzer meinte wirklich, dass dann in der Disco mit solch einem Exoten alles besser laufen würde, na ja, ich habe dann  die Kawa ruckzuck gegen einen BMW 1800 eingetauscht und das ewige Basteln hatte eine Ende.

1978 war auch das Jahr meiner Wohnmobileuphorie, 2 x einen T1 ausgebaut, bzw. einen ausgebauten optimiert, hat auch bis 1989 gehalten, der letzte war ein Mercedes 406, aber in L. Dass meine spätere Frau bei unserem gemeinsamen Arbeitgeber, damals noch OCÉ in MH, diesen „exotischen“ Programmierer kennen gelernt hatte, einmal mit dem oben beschriebenen Matra, dann mal wieder mit einem halb ausgebauten VW-Bus, wenn dann mal wieder der Matra streikte, muss wohl einen starken Eindruck hinterlassen haben. Ich blieb dann auch  meiner Linie treu und wechselte den von Ihr mit eingebrachten Ford Granada in einen Mini und mir stand dann zur dieser Zeit ein Alfa 2000 Bertone zu, natürlich in Klassischrot. Geheiratet haben wir dann mit einem Mercedes 180 in schwarz, der war dann wohl auch der älteste, BJ. 1957; hatte wohl der Virus versucht das erste mal wieder zu zünden, aber  falsches Auto.

Das war schon Calatafimi auf Sizilien 

Der oben beschriebene echte 2300 S-Virus kam dann Mitte 2001 wieder durch, waren ja auch fast 30  Jahre vorbei. Gott sei dank war das Internet schon gefüllt  mit Informationen aus aller Welt, es gab genügend Oldtimerchats  und so begab ich mich auf die Suche nach:  Fiat 2300 S Coupé Oldtimer Verkauf. Bis auf eine Besichtigung in Berlin gab es tatsächlich kein Angebot aus Deutschland, aber eine Mail aus der Schweiz, der liebenswürdige Herr Casagrande aus Luzern, mailte mich einfach an und wusste so ganz uneigennützig von einem blauen Fiat 2300 S Coupé bei einem Bekannten.  Nachdem ich dann auch einige Bilder und auch den Preis bekommen hatte, war ich kurze Zeit später in Luzern bei der Familie  Salvenmmoser; haben eine kleine Werksstatt auch für exotische Oldtimer. Die erste Probefahrt war ein kleines Schockerlebnis, denn der Umstieg aus dem BMW 330D in einen Fiat 2300 S Coupé mit ausgeschlagener Lenkung und hinterem Flammrohr, anstatt hinterem Auspufftopf war fürchterlich. Der Rückwärtsgang war auch nicht so ganz in Ordnung. Aber der Fiat sah einfach berauschend aus, war so total original und super gepflegt und echte 68000 km auf dem Tacho von einem Besitzer. Rainer Schön hatte dann für jedes Problem an dem Fiat eine für mich beruhigende Antwort, jedes Gespräch mit Ihm in dieser Entscheidungsphase war für mich wie Baldrian, für Ihn war das alles unproblematisch, er hatte wohl schon vorher sein Urteil gefällt und dass Auto für gut befunden.

Aber auch die Salvenmoser entpuppten sich als echte Schweizer. Falls ich richtiges  Interesse an dem Auto habe, würde jedes technische Problem gelöst werden, nur sollte ich nicht anfangen über den Preis zu verhandeln. Und genau so hatten sie es auch getan, nach 4 Wochen war ich wieder in Luzern und das Auto war toll gemacht. Lenkung, Auspuff, Kupplung, Getriebe und natürlich eine Inspektion. Über den Preis haben wir dann wirklich nicht mehr gesprochen, das war wohl dann auch das erste Mal in meinem Leben. Die Rückfahrt habe ich im Minutentakt genossen, natürlich haben wir, meine Frau und ich, eine extra Runde entlang des Vierwaldstädter Sees gedreht. Das Motorgeräusch bei 3000 Umdrehungen, noch besser bei 4000, dieses heute noch tolle Fahrwerk und natürlich der Platz in diesem Coupé incl. Kofferraum, einfach grandios. Abends mit Beleuchtung ist es am schönsten, die Armaturen sind schon fast eines  Ferrari’s würdig. Und ab Köln bin ich dann von meiner Linie abgewichen; nicht mehr als 4000 Umdrehungen, waren ja nur noch 100 Km. Der Fiat lief wie ein Uhrwerk, auch bei 200 Kmh. Bis heute und das sind ja nun schon mal fast 6 Jahre und 30000 Km. Ich habe Ihn gekauft mit 68000 Km incl. originalen Scheckhefts,  ich denke in diesem Jahr wird der Tacho einmal rum gehen. Das Coupé läuft noch heute wie ein Uhrwerk, es gab nicht einen Schaden, außer normalem Verschleiß, wie Dichtungen, Gummilager, etc.




Bitte einsteigen: der Innenraum entpuppte sich wie im Prospekt.....

Ein kleines Erlebnis noch ist erwähnenswert. Direkt nach der Anmeldung musste ein neuer Teppichsatz auf jeden Fall her, incl. kleinerer Ausbesserungen an den Sitzen. Der Sattler meines Vertrauens übernahm dann auch noch die Erneuerung des Holzfurniers am Armaturenbrett und das war sein größter Fehler! Denn er war ein guter Sattler, aber sein Freund (hoffentlich ist er es noch immer) übernahm dann die Arbeiten am Armaturenbrett. Und der war sicherlich auch ein guter Schreiner, Polsterer oder was auch immer, aber mit der Elektrik des Coupés war er dann doch ein bisschen überfordert. Ich war so stolz auf alle meine Lämpchen, es leuchtete und blinkte wirklich jede Lampe, genau so wie es sein sollte. Sogar die für mich immer wieder faszinierende Intervallschaltung der Handbremslampe (Rainer wird es mir sicherlich noch einmal erklären können), blinkte so schön exotisch. Und damit war es dann vorbei, ich hatte ein wirklich schönes Holz im Armaturenbrett, aber ein Riesen-Durcheinander in meiner Armaturenbrettbeleuchtung. Der Sattler/Polsterer hat dann wohl doch noch nach zweimaligen hilflosen Nachbesserungen Unterstützung vom Fachmann eingeholt und danach ging wieder alles. Außer mein  schönes Handsbremsintervallleuchten wich einem trivialem Rotlicht; aus, an. Aber ich wollte den Mann nicht zum Wahnsinn treiben, er hatte es wirklich bereut, diese Arbeiten anzunehmen.

Fortsetzung:  Rheinland 15.5.2002




Ich hab mal versucht, das Foto auf Seite 1  aus 1972 nachzustellen, ohne Gewähr auf 100% ige Passgenauigkeit, aber das Auto, die 30 Jahre später und die Dame stimmen, ist übrigens wieder meine Mutter.








Für mich ist er der schönste !!!!

Und dann gab es noch einen, weil ich dachte, der Platz sei da, warum nicht...

Der stand vorher in Mailand und da hatte ich auch einen italienischen Freund, der diesen Deal vorbereitete. Aber wie beschrieben, man meint immer, man hätte Platz und irgendwann hat man den doch  nicht mehr und dann musste auch dieser Fiat weichen; Gott sei dank, es gibt ja nur eine große Liebe und die ist blau und hat mittlerweile richtige, originale Felgen mit tollen Radkappen (dank Guiseppe Surace, falls er mal auf diese Seite stößt, nochmals vielen Dank).

Der schöne rote aus dem Norden, den ich auch noch käuflich erworben hatte, möchte ich nicht unerwähnt lassen, weil, der war ja nun wirklich lange Zeit im Internet zu sehen, den hatte dann ein junger Fiatbegeisteter von mir gekauft. Aber warum auch immer, der Rote stand dann ein Jahr später lange, lange Zeit zu einem doch dann recht hohen Preis im Süden Deutschlands zum Verkauf, hätte gerne mal gesehen, was an diesem Coupé dann auch gemacht wurde, um diesen gewaltigen Preisanstieg zu rechtfertigen, egal, er soll jetzt in Finnland sein neues Zuhause gefunden haben.

Der Vollständigkeit halber muss ich natürlich noch erwähnen,  dass ein Hobby von mir aufgegeben werden musste, als das blaue Coupé kam. Mein Motorrad musste weichen und dies aus zweierlei Gründen, einmal war das Coupe einfach zu lang um sich den Platz mit der Varadero zu teilen und zweitens gab es natürlich eindeutige Anweisungen meiner Frau, die sofort die Chance witterte, das von ihr ungeliebte Hobby durch die Genehmigung des Coupés zu „eliminieren“.  Klappte auch, aber nur bis zum 3.11.2005. Da rutschte ich doch so ganz zufällig in eine Mobile.de-Anzeige: DKW RT 125, R3 Bj. 1957 kompl. restauriert und dann auch noch ganz in meiner Nähe in MH/Ruhr.  Es war wirklich eine wunderschöne alte DKW, eigentlich neu, weil für die Tochter des Hauses hergerichtet. Aber wohl nie genutzt.

Gekauft habe ich sie natürlich auch sofort, was mich aber noch mehr begeisterte, war der dunkelblaue, sehr edel aussehende Jaguar MK II, der in der Großgarage so blitzblank daneben stand.Lt. Aussage des Hausherrn das letzte Mal genutzt als Hochzeitsauto für seine Tochter, die Reiskörner als Beweis lagen noch überall verstreut im Inneren des Engländers. Nach einem Kurzbesuch mit einem fachlich versierten Englisch-Oldie-Spezi, der den Jaguar dann auch als gut bewertete, zog ich endlich alle Register meiner über 20-jährigen Vertriebserfahrung und überzeugte den Hausherrn tatsächlich, dass nicht mehr zu bekommen wäre, als die zugesagte Summe des letzten Angebotes. Und nun war ich das erste Mal in meinem Leben Besitzer einer englischen Edellimousine. Habe ich bis heute  nicht bereut, obwohl doch mittlerweile einige tausend Euros zur Beseitigung der Standschäden aufgebracht werden mussten.

Die DKW habe ich tatsächlich einen Sommer gefahren, um dann nun doch den richtigen Führerschein zu machen, wahrscheinlich hätte ich das nie geschafft, wenn die kleine mir nicht einige Sommermonate richtigen „Appetit“ gemacht hätte. Standesgemäß musste dann auch eine richtige her und mit einer BMW R60/6 hatte ich schließlich auch eine gute Wahl getroffen, die habe ich dann ganz einfach dem Besitzer meiner Fiat-Werkstatt abgekauft, der seit Jahren mein Coupé  wartet, die stand eigentlich seit Jahren bei Ihm in der Werkstatt, nur zum angucken dort. War seit über 30 Jahren im Familienbesitz und schon 22000 km auf dem Tacho. Die 60/6 musste leider schnell weichen, weil die schwarze für einen  Anfänger wie mich doch ein bisschen bequemer und einfacher zu fahren ist = R100 Classic, aber Classicoptik.

Durch meinen letzten Coup wurde mir auf einmal klar, dass ich mich selbst der Lüge überführt habe, erster Absatz, Zeile 6 ist falsch. Mein erstes Auto war gar nicht der Glas 1004, sondern ein DKW F12, gefahren bin ich den aber eigentlich nie, weil einige Monate zu jung und noch keinen Führerschein. Den habe ich so ganz einfach mal von meinem Onkel geschenkt bekommen. Natürlich hatte das Ganze auch einen Haken, der F12 hatte einen Motorschaden, sollte aber dennoch mein erstes Auto werden. Die „Heulsuse“ war mit ihren 45 PS eine richtige Rakete, roch noch so richtig nach Auto und in dieser Zeit war das Zweitaktgetöse mit der immerwährenden blauen Fahne halt normal. Bei mir blieb hängen; ein F12 fuhr 140 km/h und wenn der Luftfilterkasten gegen ein Sieb getauscht wurde, hatte die Geräuschkulisse fast F1-Charakter. Und so etwas prägt natürlich.
Und solch einen F12 habe ich seit Oktober 2007 und gekauft habe ich ihn nicht nur, weil er schön restauriert war. Als ich das erste Mal die fast leere 6 Volt Batterie quälte und der Motor lief, da war ich schon gedanklich wieder auf der Autobahn bei 140 km/h. Aber natürlich bekommen die leider diesmal nur 40 PS erst einmal einen herrlichen KN-Filter aufgestülpt, so wie es geplant war 1970.

Jetzt bräuchte ich eigentlich nur noch ein bisschen mehr Freizeit, um meine  herrlichen 3 Oldies zu nutzen, vor allem, weil es immer noch ein freies Plätzchen gibt, neben dem F12. Passt maximal ein kleines Coupe noch rein. Ich glaube das Simca 1000 Coupe ist relativ kurz. Schauen wir mal, würde Franz jetzt sagen!

Beenden will ich diesen Bericht mit dem eigentlichen Grund für einen Bericht auf Rainers Seite; ich wollte meinen ersten Italienurlaub dokumentieren, natürlich mit dem 2300 S Coupé. Hat ja auch lange gedauert, so ca. 5 Jahre, aber so richtig begeistert war meine Frau nie, eine so lange Strecke Richtung Süden mit einem so alten Auto. Aber im Juni 2007 habe ich es dann doch geschafft, unser Ziel war dann auch standesgemäß der Gardasee, genau nach Malcesine zu unserer freundlichen Familie Priori. Um es kurz zu machen, weil, wer es bis hierhin schon geschafft hat, dem kann ich kaum Interessantes mehr mitteilen, das Wetter war gruselig, es regnete in Strömen; fast immer; aber das Coupé hat sich glänzend geschlagen, null Probleme. Dank einer Vorahnung hatte ich einen überdachten Stellplatz mit gebucht und der wurde dann auch dringend benötigt. Wir sind im Regen gekommen und auch im Regen gefahren, dazwischen ein bisschen Sonne und viel Arbeit, um das Coupé trocken zu legen, so nass war der Wagen noch nie von innen. Das Foto zeigt, glaube ich, die Abfahrt, aber so genau weiß ich das gar nicht mehr, das Wetter war bei der Ankunft genau so.

Und nun freue ich mich auf eine neue, schöne Tour am 9.5. zum Jahrestreffen 2008 Richtung Süden mit hoffentlich viel Sonne und einigen Kollegen mit und ohne Fiat 2300 S Coupé. 

Dinslaken, Mai 2008